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20/06 2011

Osmanenprunk in der Türkei erleben

Das osmanische Reich war der Vorläufer der heutigen Türkei. Das moslemische König- und Kaiserreich ging erst in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts endgültig unter, hat aber diverse Spuren in der modernen Türkei hinterlassen. Während die historischen Sehenswürdigkeiten auf der europäischen Seite von Istanbul regelmäßig von Touristen überlaufen sind, finden die Prunkschätze auf der asiatischen Seite kaum Beachtung. Istanbul hat eine überaus bewegte Geschichte. In der Antike und im Verlauf der modernen Geschichte war Konstantinopel, so einer der bekannteren Namen der Stadt, auch Hauptstadt des osmanischen Reichs und des byzantinischen Reichs.

Hier residierten Könige und Kaiser und ließen sich Prunkbauten unbekannten Ausmaßes bauen. Die Paläste und Schlösser auf der europäischen Seite, allen voran Topkapi und Dolmabahce, pilgern jährliche Millionen Touristen. Dabei finden sich auch auf der asiatischen Seite wunderschöne Bauten inmitten alter Wohnsiedlungen. Man muss nur den Schritt über die imaginäre Grenze nach Asien wagen. Diese Sehnswürdigkeiten geben einem neue Einsichten und ermöglichen den Urlaub erst richtig speziell zu machen. Denn auch hier hat die Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Die Kutlur und Geschichte spiegeln sich in der Landschaft, Natur und Architektur wieder. Diese Einrücke kann man am besten live aufnehmen und sein Leben so durch den Urlaub Türkei bereichern. Erfahrungsberichte von anderen Urlaubern können einem bei der Enstcheidung aber auch behilflich sein.

Als besonders empfehlenswert gilt Beylerbeyi Sarayi. Mit einem Boot kann man über den Bosporus sozusagen eine Kreuzfahrt Türkei machen und an eine Anlegestelle im Nobelviertel der Stadt anlegen. Von hier aus führt der Weg durch kleine Gassen, vorbei an kleinen Kiosken und aufwendig rekonstruierten historischen Wohnvierteln. Man findet sich irgendwann inmitten einer kleinen Oase aus Gold wieder. Riesige Portale öffnen sich zu den ehemaligen Kais der Sultane und ein Blick in den Palast lässt erkennen, warum das osmanische Reich als chronisch pleite galt. Die Mengen an Gold und Edelsteinen, welche hier verbaut worden sind, lassen sich kaum in Worte fassen. Man sollte Beylerbeyi Sarayi selbst besuchen – hier finden sich auch deutlich weniger Touristen als in den bekannten Bauten auf der europäischen Seite.

We also noch unentshclossen ist und einen etwas anderen urlaub sucht, der kann sich diese Option durch den Kopf gehen lassen. Eine Kreuzfahrt ist mit Ruhe verbunden, bei der man auch traute Zweisamkeit genießen kann. Wer an weiterne Informationen interessiert ist, kann die Kreuzfahrt Türkei bei Reisegeier buchen.

Quelle: Sueddeutsche.de

 

 

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